Birke auf dem Kinderbauernhof

Raus aus dem Schulalltag und rein ins Leben.

Vom 21. bis 25. Oktober erlebten die Schülerinnen und Schüler der Birke-Gruppe, was es heißt einen Bauernhof zu bewirtschaften.Wie in der Schule läuft auch die Arbeit auf dem Wiesbadener Kinderbauernhof ganz geregelt ab. Jeden Tag beginnen sie gemeinsam an der Feuerstelle. Das Anzünden ist für die sechs bis 10-Jährigen kein Problem. Reihum kommt jeder einmal dran. Danach gibt‘s Frühstück und es geht gut gestärkt an die Arbeit.

Im Mittelpunkt steht die Tierversorgung: Ställe reinigen, frisches Wasser sowie Futter holen und bereitstellen, Pferde striegeln, Eier von den Hühnern einsammeln, Schafe auf eine andere Weide treiben und Kaninchen füttern. Jedes Kind darf sich täglich aussuchen, welches Tier es versorgen will.

Der Kinderbauernhof in Wiesbaden ist nach den Prinzipien der Montessori-Pädagogik gestaltet. Die Kinder entscheiden selbst, was sie machen wollen. Eine Erfahrung, die die Montis schon kennen. Und Birke-Lehrerin Julia Schehl bestätigt: „Auch wenn manche etwas länger brauchen, denn nicht alle Kinder haben Erfahrung mit Tieren und Natur, sie kommen alle ins Tun.“

Die Stimmung war gut - und das Wetter auch. Bei milden 18 Grad konnten die Kinder beim freien Spiel den Wasserspielplatz nutzen oder – je nach Vorlieben -  sich mit Wetterbeobachtung beschäftigen, in der Filz- oder Holzwerkstatt arbeiten oder Hufeisen polieren bis sie glänzten.

Außerdem haben die Montis Apfelkekse gebacken, Pizza selbst im Steinofen zubereitet, Karotten geerntet, das Maisfeld abgeräumt und sind auf den Ponys geritten.

Für alle war es eine abwechslungs- und lehrreiche Zeit.  Von ihren Erlebnissen und Erfahrungen, werden die Kinder noch lange berichten. Sie sind sich einig: Das Arbeiten und Lernen auf dem Kinderbauernhof ist eine ganz tolle Erfahrung.